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Britta Hundesrügge
Direktkandidatin für den Bundestag
Kreis- und Gemeinderätin
Kreisvorsitzende Starnberg
Beisitzerin im Präsidium FDP Bayern

Unterbrunnerstr. 33a
82131 Gauting

britta@hundesruegge.de
Tel.: 0179-1076849

Bildungspolitik

Themen: Schulische Bildung / Duale Ausbildung / Frühkindliche Bildung / Bildung als Standortfaktor / Kernforderungen

 

Schulische Bildung

Statt mehr Geld in die Ausstattung der Schulen zu stecken, Lehrer besser Aus- und Fortzubilden, kleinere Klasse einzurichten, damit individuelles Lernen gelingt, und weniger Unterrichtsausfall kommt jetzt die Rolle rückwärts.

Eine neunjährige Schulzeit zum Abitur ist schon jetzt über Realschule und FOS 13 möglich. Gerade die Realschule, die sich zu einem Erfolgsmodell aufgeschwungen hat, wird durch diese Entscheidung geschwächt.

Stattdessen brauchen wir Freiräume durch mehr Verantwortung, Kompetenzen und Vertrauen für die Bildungseinrichtungen vor Ort. Die Leine der Kultusminister muss länger werden und in eine rahmensetzende Beratungsfunktion übergehen. Wir brauchen die eigenverantwortliche Schule.

 

Duale Ausbildung

Die duale Ausbildung – eine Erfolgsgeschichte für Deutschland!

Die Lehre mit Berufsschule ist ein Modell, dass schon unsere Großeltern erfolgreich durchlebt haben. Wenn es nach mir geht, sollen auch meine Enkelkinder davon profitieren. Im Handwerk sowie in allen Lehrberufen werden wir weltweit um diese Ausbildung beneidet. Sie ist hoch qualifiziert.

Wer die duale Ausbildung absolviert, dem stehen alle Chancen für einen beruflichen Aufstieg offen. Längst gilt nicht mehr das Abitur als alleiniger Zutritt zu Hochschulen. Auch Meister und Absolventen einer Ausbildung mit Berufserfahrung können studieren.

Seit einigen Jahren haben wir ein weiteres Erfolgsmodell der dualen Ausbildung: das Duale Studium. Die Abbrecherquote liegt bei unter 7%, an Universitäten bricht fast jeder dritte Student sein Studium ab.

 

Frühkindliche Bildung

Eine Industrienation wie wir leisten es uns, an der Bildungsfinanzierung im Elementarbereich für Kinder bis 6 Jahren zu sparen. Die Ausgaben für KiTas und Kindergärten liegen im internationalen Vergleich im hinteren Feld.

Weniger als 1% des Bruttoinlandsproduktes fließen in den Elementarbereich der Bildung. Skandinavische Länder und viele andere europäischen Staaten sind uns hier voraus. Gerade Bildungsinvestitionen am Anfang des Lebens sind maßgeblich für den späteren Erfolg in Schule und Beruf eines Kindes.

 

Bildung als Standortfaktor

Eine Vielfalt von Bildungseinrichtungen ist ein wichtiger Standortfaktor für die Wirtschaft. Dort, wo private, internationale und öffentliche Schulen vorhanden sind, siedeln sich auch bevorzugt Wirtschaftsunternehmen an. Denn bei Gewinnung von Fachkräften sind die Bildungseinrichtungen der zweitwichtigste Faktor, um Fachkräfte attraktieren zu können.

Ziel der Bildungspolitik kann es deshalb nicht sein, eine Einheitsschule zu fördern, sondern wir wollen eine individuelle Förderung von Anfang an in einem Kanon von unterschiedlichen Schwerpunkten, den sich die Schulen in eigener Verantwortung geben können.

 

Kernforderungen

Bildung, fachliche, soziale und personale Kompetenzen und Qualifikationen sind der Rohstoff für Forschung, Innovation und Entwicklung als Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze unserer Wissensgesellschaft.

Aufhebung des Kooperationsverbotes

Wir halten das Kompetenzgerangel in der Bildungspolitik für kontraproduktiv bei der Verwirklichung des gemeinsamen Zieles „Weltbeste Bildung“.

Das Kooperationsverbot, das eine synergistische Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern verhindert, muss fallen. Nicht Änderung von Organisationsstrukturen und Ausführungskompetenzen sind gefordert, sondern gemeinsame Standards, Arbeitsprozesse und der politische Wille zur Zusammenarbeit im Rahmen der jeweiligen Verantwortungsbereiche.

Schule in eigener Verantwortung

Freiräume schaffen durch mehr Verantwortung, Kompetenzen und Vertrauen für die Bildungseinrichtungen vor Ort. Die Leine der Kultusminister muss immer länger werden und in eine rahmensetzende Beratungsfunktion übergehen.

Die Bürokratie muss ihre Machtbefugnisse abgeben. Das Bildungsmonopol des Staates muss durch mehr  Verantwortungsübernahme in der Bildungsaufgabe durch die Bürgergesellschaft, von Familien, Ehrenamtlichen auf eine breitere Basis gestellt werden.

Lebenslanges Lernen

Stillstand ist Rückschritt. Lebenslanges Lernen und Weiterbildung sind unsere  individuellen Notwendigkeiten, uns vor Arbeitsplatzverlust und sozialen Abstieg zu bewahren.

Frühkindliche Bildung ist der Schlüssel zum Erfolg   

Gerechte Bildungschancen von Anfang an ermöglichen eine Ausbildung in einem Beruf mit Zukunft.

Duale Ausbildung ein Erfolgsmodell

Durch die sich beschleunigende Digitalisierung und Informatik befinden wir uns in der 4.0 Revolution. Im Arbeitsleben werden Verlierer auf der Strecke bleiben und Gewinner erfolgreich sein und ein erfülltes Berufsleben führen.

Bei jeder industriellen Revolution (1.0 Dampfmaschinen; 2.0 Elektrizität, Automobile, Fließband; 3.0 Elektronik, IT, Computer; 4.0 Digitalisierung, Informatik) gab es Verlierer und Gewinner im Arbeitsleben verbunden mit großen sozialen Verwerfungen der Gesellschaftsordnung. Unsere gemeinsame Verantwortung ist es, durch eine 4.0 Bildung und Ausbildung eine Bürgergesellschaft von Gewinnern zu schaffen.

Auf allen Ebenen der Ausbildungs- und Weiterbildungseinrichtungen ist das Vermitteln von Digitalisierungskompetenzen und der Umgang mit digitalen Medien und Instrumenten für den Erfolg und die Erfüllung im Berufsleben (über-) lebenswichtig.